Der Analogsequenzer

 

Die Funktion des Analogsequenzers möchte ich anhand des Sequenzermoduls A – 161 und des Mischermoduls A – 138 der Firma Doepfer erklären. Das Modul A – 161 besteht aus acht Ausgängen, aus denen im Rhythmus des anliegenden Trigger – Signals nacheinander eine gleichgroße Spannung ausgegeben wird. Diese Ausgänge werden in die Eingänge des Mischermoduls gegeben, damit man die Stärke der anliegenden Spannungen regulieren kann. Der Ausgang des Mischermoduls wird nun mit dem Tonhöhensteuerungseingang des spannungsgesteuerten Oszillators verbunden. Es erklingt eine Melodie. Die einzelnen Töne dieser Melodie lassen sich mit den Lautstärkereglern des Mischermoduls in ihrer Tonhöhe verändern, indem man die Stärke der vom Modul A – 161 erzeugten Ströme ändert. Damit sind auch Töne möglich die zwischen den Tönen einer Klaviatur liegen. Man muss mit einem Analogsequenzer nun nicht unbedingt die Tönhöhe eines spannungsgesteuerten Oszillators steuern, sondern man kann mit ihm zum Beispiel auch die Grenzfrequenz eines spannungs -gesteuerten Filters oder die Lautstärke eines spannungsgesteuerten Verstärkers regeln.

 

Klangbeispiel : Track 8 – Sequenz

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